Sonnenschutz für Kinder

Der Sommer kommt mit Riesenschritten. Die Sonnenstrahlen nehmen an Stärke zu. Natürlich wollen Kinder raus in die Sonne. Da gilt es die empfindliche Haut der Kleinen besonders zu schützen.

Kinderhaut muss sich erst im Laufe der Zeit und die UV Strahlung der Sonnen gewöhnen. Babys und Kinder bis zwei Jahren haben noch keinerlei Eigenschutz. Für dieses Alter gibt es zwar spezielle Sonnencremes, bevorzugt mit mineralischen Lichtschutzfiltern, aber es ist oberstes Gebot, Kinder in diesem Alter sich nur im Schatten aufhalten zu lassen. Ein böser Satz, aber es ist war – die Haut vergisst nie! Folgeschäden bemerkt man erst Jahre später.

Auch bis zum Ende des Vorschulalters sollte pralle Sonne gemieden werden. Die Kinderhaut lernt langsam schützende Pigmente zu produzieren. Mit regelmäßigem Eincremen geht das zwar langsamer von statten, aber die Haut ist vor Folgeschäden geschützt. Einige Eltern machen sich auch wegen der Vitamin D Versorgung Gedanken. Sonnenlicht hilft dem Körper Vitamin D zu produzieren. Aber dafür reicht schon eine Viertelstunde „Sonne“ pro Tag am Oberkörper aus. Es gibt auch die Möglichkeit mit Tabletten das Vitamin D zu ersetzen.

Kleidung ist der einfachste Sonnenschutz. Es gibt funktionelle Kleidung mit Lichtschutzfaktor für Kinder. Bei der Kopfbedeckung darauf achten, dass auch der Nacken mit einem Tuch geschützt ist.

Wichtige Grundsätze bei den Cremes:

• Verwendung eines ausreichend hohen Lichtschutzfaktors – mindestens 20 wenn nicht höher.

• Der Schutz soll das UV-A und UV-B Spektrum abdecken.

• Nachcremen verlängert nicht die Schutzzeit

• Kindercremes sind abriebfester als Erwachsenencremes

• Rechtzeitig eincremen! Die Creme braucht mindestens eine halbe Stunde um überhaupt in die Haut einziehen und zu wirken zu können.

Was wir Erwachsenen machen, machen uns die Kinder nach. Gehen sie mit gutem Beispiel voran und schützen sie sich selbst. Dann ist das Eincremen ein nicht mehr so „lästiges Ritual“ für die Kinder.

Gesunde Grüße aus den Pinguin-Apotheken

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