Ein Anhänger für die Rettungshunde

Die großzügige Spende der Bluhme Jebsen-Stiftung ermöglichte die Anschaffung des gebrauchten Hundetransporters.

Die BRH-Rettungshundestaffel Schleswig-Holstein Ost hat von der Friedrich Bluhme und Else Jebsen-Stiftung eine großzügige Spende in Höhe von 7000 Euro zur Anschaffung eines Anhängers bekommen. Der Anhänger ist ein Doppelachser mit rund fünf Metern Länge und verfügt über sechs große Boxen für die Hunde, in denen sie ausreichend Platz für längere Fahrten beispielsweise zu auswärtigen Prüfungen haben.

„Wir werden den Anhänger nicht unbedingt für Einsätze nutzen“, erklärte der Vorsitzende der Rettungshundestaffel Axel Schaak, „weil die Hundeführer zu Einsätzen meist selbst fahren.“ Aber für externe Prüfungen bei anderen Staffeln, an denen sie regelmäßig teilnehmen, für Fahrten zum Ausbildungszentrum in Hünxe bei Wesel beispielsweise oder auch für Öffentlichkeitsveranstaltungen ist der Anhänger für den Transport der Hunde gedacht.

Die Boxen sind groß genug für die großen Hunde, kleinere können auch zu zweit untergebracht werden. Sie sind beleuchtet und gut belüftet, mit Liegematten und Näpfen versehen und durch die Sandwichbauweise optimal isoliert. Das Zweitürsystem erlaubt es zudem die Hunde in Ruhephasen sicher unterzubringen, ohne den Anhänger komplett verschließen zu müssen. Oberhalb der Boxen besteht zusätzlicher Stauraum für Absperrstangen, Wasserkanister und ähnliches.

Der Anhänger wurde zuvor für die Minensuchhunde der Bundeswehr genutzt und ist in gutem Zustand. „Neu kostet so ein Anhänger etwa 20000 Euro“, so Schaak. „Der sieht sehr gut aus“, lobte Andreas Gurth von der Bluhme Jebsen-Stiftung. „Wir mögen die Rettungshundestaffel und freuen uns über jeden Antrag.“ Besonders gelungen fand Gurth die optische Einheit zusammen mit dem Einsatzfahrzeug.

Die Rettungshundestaffel ist als Verein der Freiwilligen Feuerwehr Krumbeck angeschlossen und kann somit im Bedarfsfall auch mit Sonderrechten (Blaulicht und Martinshorn) zu Einsätzen fahren. Zehn geprüfte Flächensuchhunde und ein Mantrailer, der speziell auf die Menschensuche ausgebildet wurde, gehören der Rettungshundestaffel an. Zurzeit arbeiten die Mitglieder an der Ausbildung von fünf Trümmersuchhunden. In diesem Jahr wurden bereits zwölf Einsätze durchgeführt, einer davon erfolgreich in der Nacht vom 4. auf den 5. Juni. HÖ

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