VfB kann aufs große Los hoffen

Mission erfüllt: VfB-Kapitän Moritz Marheineke (li.) und Trainer Michael „Hopper“ Hopp (re.). (FEN)

Nach Sieg im Landespokal winkt Top-Gegner im DFB-Pokal. Werder kommt in jedem Fall.

St. Lorenz. Der Rekordsieger hat’s wieder getan: Mit dem 14. Sieg im Landespokal-Finale hat der VfB Lübeck erneut die erste Runde im DFB-Pokal erreicht und kann auf das große Los hoffen. Fix ist, dass Bundesligist Werder Bremen in der Vorbereitung auf die neue Saison auf die Lohmühle kommt.

Der VfB sicherte sich den Landespokal durch ein 2:1 (0:1) gegen Regionalliga-Konkurrent ETSV Weiche Flensburg. Vor 3665 Zuschauern brachte Christian Jürgensen die Flensburger per 30-Meter-Freistoß in Führung (22.). Doch die Grün-Weißen schüttelten sich nur kurz und lieferten ihre beste Saisonleistung ab, die durch Tore von Moritz Marheineke (55.) und Stefan Richter (67.) belohnt wurde. Coach Michael Hopp, der kommende Saison an Rolf Landerl übergibt, schaffte nach dem Klassenerhalt damit einen mehr als gelungenen Abschluss.

Die neue Saison wirft ihre Schatten schon voraus: VfB-Mitglied und Fußballvirtuose Sinan Öztürk hatte das Gastspiel von Werder Bremen gewonnen. Der Bundesligist kommt nun am 16. Juli um 18.30 Uhr.

Die Fans können sich auf Clemens Fritz und Claudio Pizzaro freuen, die dem Team von Trainer Viktor Skripnik und seinem Assistenten Torsten Frings erhalten bleiben.

In der 2. Bundesliga verabschiedeten sich die Handballer des VfL Bad Schwartau mit einer 25:29 (14:11)-Niederlage von ihren 2186 Zuschauern in der Lübecker Hansehalle. Beste Werfer waren Thees Glabisch (8/2), Marius Fuchs und Jan Schult (je 5). Nach dem Abpfiff wurden die Spieler Daniel Pankofer und Rune Hanisch sowie Antonia Maack, Tobias Skerka und Thomas Willers verabschiedet.

Die personell gebeutelten Zweitliga-Footballer der Lübeck Cougars haben im Spitzenspiel bei Tabellenführer Paderborn Dolphins eine 31:38 (17:10)-Niederlage kassiert und den Anschluss an die Spitze vorerst verloren. Die Zähler erzielten Cody Journell (7), Jamie Dale, Mike Kresowaty, Sascha Hamp und Julian Dohrendorf (je 6).

Ruderer Maximilian Munski (Lübecker RG) hat mit dem Weltcup in Luzern im Deutschland-Achter den zweiten Platz hinter den Niederlanden belegt. In der Ruder-Bundesliga waren die Frauen im Lübeck Achter auf Finalkurs, ehe ein Gewitter den Renntag in Frankfurt beendete – die Ergebnisse wurden gestrichen, am Ende blieb so nur Platz sechs.

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