Auch hier summt und brummt es!

Dr. Felix Benary (von links), Bauamtsleiterin Meike Piechotta und Umweltminister Robert Habeck bei der Preisverleihung. Neben einer Plakette bekam die Gemeinde eine Winter-Linde geschenkt. (hfr)

Gemeinde Timmendorfer Strand: Platz zwei in Sachen Bienenfreundlichkeit.

Beim BUND-Wettbewerb „Bienenfreundlichste Gemeinde Schleswig-Holsteins“ schaffte es Timmendorfer Strand hinter Ratekau auf den zweiten Platz. Bei der Preisverleihung in Kiel würdigte die Jury besonders die naturnahen Wälder im Gemeindegebiet mit ihrem stehenden Totholz, welches Wildbienenarten seltenen natürlichen Lebensraum bietet. „Gelobt wurde auch die naturnahe Gestaltung der Dünenflächen zwischen Ostsee-Therme und Maritim-Seebrücke, wo artenarme Vegetation durch unterschiedliche Ansaatmischungen in artenreiche, standorttypische Gräserfluren mit einem großen Wildblumenanteil bienenfreundlich umgewandelt wurden“, berichtet Dr. Felix Benary, der Ehrenvorsitzende der Grünen von Timmendorfer Strand.

„Wir werden in zukünftige Planungen bienenfreundliche Blühpflanzen integrieren und Mahdzeiten von Wiesen, Straßenrändern und Grünflächen nach Möglichkeit auch an die Bedürfnisse von blütenbesuchenden Insekten anpassen“, erklärt Bauamtsleiterin Meike Piechotta.

„Die Gemeindeverwaltung hat den Ausschuss-Beschluss zur Bienenfreundlichkeit bisher sehr kompetent und erfolgreich umgesetzt. Umweltaktivisten wie Ingo Lükemann, Vereine wie Blühbiotop e.V. die Gärtnerei des Bugenhagenwerks, die Friedhofsgärtner, Kleingartenvereine, Parteien, Verbände und sehr viele Privatgärtner haben Timmendorfer Strand so weit gebracht“, erklärt Benary und fordert dazu auf, „Wildnis zu belassen, seltener und immer nur teilweise zu mähen, auf ein kontinuierliches Blühangebot von Frühjahr bis Herbst zu achten, exotische Zierpflanzen zu meiden, geeignete Nistmöglichkeiten zur Verfügung zu stellen, auf künstliche Pflanzenschutzmittel zu verzichten und Flachdächer bienenfreundlich zu begrünen!“

Alle sechs beim Wettbewerb platzierten Städte und Gemeinden haben eine Urkunde, eine Plakette und eine große Wildbienen-Nisthilfe sowie eine bienenfreundliche Winter-Linde, den „Baum des Jahres 2016“, erhalten. KG

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