Neue Häuser für die Rettungsschwimmer

Über 300 Rettungsschwimmer sorgen im Sommer an den Stränden der Gemeinde Scharbeutz für die Sicherheit der Badegäste. Alle 450 bis 600 Meter befindet sich eine von Rettungsschwimmern besetzte Station am Strand, von der aus sie die Badegäste im Auge behalten können. Sechs von insgesamt zehn dieser Stationen waren in die Jahre gekommene mobile Einrichtungen, die erneuert werden mussten. Die Gemeinde entschied sich, anstelle der abgängigen mobilen Stationen feste, reetgedeckte Häuschen zu bauen. Das erste wurde nun Höhe Strandallee 98 in Betrieb genommen. Zwei weitere befinden sich bereits im Bau. Die restlichen drei werden im kommenden Jahr folgen. Im Vergleich zu einer mobilen Station, die pro Stück 36000 Euro kostet, sind die festen Gebäude mit 49000 Euro pro Stück teurer.

Thies O. Wolfhagen, der DLRG Landesgeschäftsführer, begrüßt die neuen Wachstationen und scherzt mit Blick auf die maroden mobilen Stationen. „Bei den alten Pferdewagen aus den 80ern sind erst die Fahrgestelle gebrochen und dann die Dächer undicht geworden.“ Die neuen Stationen finden seine volle Zustimmung. „Vom Schreibtisch bis zum Wasser immer den Patienten im Blick – das ist optimal.“ Foto: KG

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