Anlaufstelle für die „Soziale Stadt“

Das Team von „Tollerort“, bestehend aus Katharine Wegner (v. li.), Anette Quast und Beate Hafemann, wird sich in dem neuen Büro künftig um Informationen, Öffentlichkeitsarbeit und Aktionen zur Bürgerbeteiligung kümmern. (KVD)

Das Büro in Moisling ist Teil des Städtebauförderungsprogramm.

Die Hansestadt Lübeck beteiligt sich mit dem Stadtteil Moisling am Städtebauförderungsprogramm „Soziale Stadt“. Das Förderprogramm dient generell der Unterstützung von städtebaulich, wirtschaftlich und sozial benachteiligten Stadtteilen. Ziel ist es, eine Verbesserungen des Wohnbestandes und neue Wohnqualitäten mit attraktiven Wohnumfeld-Gestaltungen zu schaffen sowie Projekte in den Bereichen Bildung, Beschäftigung und Integration umzusetzen. Für Moisling soll ein positiver Stadtteilentwicklungsprozess angestoßen werden, der im Idealfall mit weiteren öffentlichen und privaten Investitionen einhergeht. Eine entscheidende Rolle spielt dabei die Bündelung von Aktivitäten und Ressourcen vor Ort und Kooperation mit lokalen Akteuren und Netzwerken.

„Die Bürger in Moisling haben nie am Lautesten geschrien. So gelangte das wenige Geld in der Vergangenheit nicht nach Moisling. Umso schöner, dass die ,Soziale Stadt’ jetzt hier angekommen ist und insgesamt 9,8 Millionen Euro investiert werden sollen. Von der Gesamtsumme sind bereits 3,9 Millionen Euro von der Städtebauförderung geflossen – weitere Anträge können im Rahmen des Förderprogramms gestellt werden“, so Bausenator Franz-Peter Boden.

Das Hamburger Entwicklungsbüro „Tollerort entwickeln & beteiligen“ wurde mit dem Quartiersmanagement beauftragt. Um in der Nähe des Geschehens zu sein und eine Anlaufstelle vor Ort anbieten zu können, konnte jetzt das Soziale-Stadt-Büro im Oberbüssauer Weg 4 eröffnet werden.

Die nächsten Schritte des Teams Tollerort sind: Aufbau der Informations- und Beteiligungsstrukturen (Homepage, Newsletter, Veranstaltungen, Aktionen), die Einrichtung eines Stadtteilbeirats (inklusive Verfügungsfonds), vorbereitende Planungen und Durchführung eines städtebaulichen Wettbewerbs für die „Neue Mitte Moisling“ und der Beginn der Planungen für die Aufwertung des öffentlichen Grün- und Freiraums/ Spielplatz Auf der Kuppe.

Das Quartiersmanagement ist bei dem Stadtteilentwicklungsprozess die Schnittstelle zwischen Bewohnern, Vereinen, Einrichtungen und der Stadtverwaltung. Das Team, bestehend aus Beate Hafemann, Anette Quast und Katherine Wegner wird sich in dem Büro künftig um Information, Öffentlichkeitsarbeit und Aktionen zur Bürgerbeteiligung kümmern. »Beate Hafemann ist immer donnerstags von 16.30 bis 18.30 Uhr im Soziale-Stadt-Büro und nach Vereinbarung auch unter moisling@tollerort-hamburg.de oder Telefon 0451/ 58668098, erreichbar.

KvD

Kommentar hinterlassen zu "Anlaufstelle für die „Soziale Stadt“"

Hinterlasse einen Kommentar

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*