Wunderbar goldige Zeiten!

Renate König gehört zu den ehrenamtlichen Kirchenhütern und findet das neue Südportal „wunderbar, es lässt so viel Licht in die Kirche“. Weitere Kirchenwächter werden übrigens dringend gesucht! (Graap)

Das Südportal der Michaeliskirche erhält ein völlig neues Entree.

Die Zeit der dunklen, ewig geschlossenen Holztür am Südportal der Eutiner Michaeliskirche ist vorbei: Pfingsten wurde ein ganz neues Entree eingeweiht – „ein Jahrhundertereignis“, wie Pastor Philipp Bonse schwärmte, und diese Einordnung war keinesfalls einem Überschwang der Gefühle geschuldet, sondern der Bedeutung des Anlasses angemessen. Denn ein neues Kirchenportal wird nicht alle Tage eingeweiht, und mit Öffnung der bronzenen, glänzenden Flügeltüren ist auch eine Achse in Richtung Stadt geschaffen worden.

Vom Markt aus ist St. Michaelis nun direkt zu erreichen. Die Stadtkirche präsentiert sich so nicht mehr nur Ortskundigen als offenes Gotteshaus. Weithin sichtbar und in der organischen Struktur eines Lindenblattes gegossen, fügt sich die Tür in ihre Umgebung ein und verfügt dennoch als bauliches Element über einen eigenen Gehalt. Über einen Windfang aus Glas und Stahl ist im Innenraum ein Anschluss an das Kirchenschiff entstanden, der viel Licht in das Gotteshaus bringt.

Die Planung stammt vom Lübecker Architekten Christoph Diebold. Umgesetzt hat sie der Preetzer Kunstschmied Kurt Lange, der vor Jahresfrist bereits den neuen Altartisch übergeben hatte. Die Gesamtkosten des Südportals liegen bei 100000 Euro. Die Fertigstellung erfolgte innerhalb von acht Monaten. AJ

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