125 Jahre Herz Jesu

Vorfreude auf das große Fest: Propst Franz Mecklenfeld, Maja Perschke und Friederike Brunzema (Kunstschülerinnen), Kirsten Kögel von der Kunstschule der Gemeinnützigen und Dr. Mechthild Mäsker vom Pfarrgemeinderat (v.li.). (pa)

Das Kirchweihjubiläum wird am Pfingstsonntag, 15. Mai, gebührend gefeiert.

Am 10. Mai 1891 wurde die Herz Jesu Kirche als erstes katholisches Gotteshaus nach der Reformation in Lübeck eingeweiht. Das Jubiläum der Kirchweihe feiert die Pfarrei Propstei Herz Jesu mit einem Festhochamt am Vormittag und einem internationalen Fest der Völker anschließend auf der Parade.

Um 10.45 Uhr wird Erzbischof Dr. Stefan Heße den Festgottesdienst zelebrieren. „Dazu laden wir Gäste aus der Stadt, den evangelischen Schwestergemeinden und aus aller Welt herzlich ein“, sagt Franz Mecklenfeld, Propst der Herz-Jesu-Gemeinde. Weil die Propsteikirche die kirchliche Heimat ausländischer Missionen ist, werden die Lesungen auch auf Spanisch, Italienisch und Kroatisch gehalten.

Dazu gibt es feierliche Musik. Im Gottesdienst erklingt unter anderem die „Spatzenmesse“ von Mozart. In der Kirche werden an diesem Tag besondere Kunstwerke zu sehen sein. „Papst Franziskus hat 2016 zum Jahr der Barmherzigkeit ausgerufen. Dieses Thema haben Schülerinnen und Schüler der Musik- und Kunstschule Lübeck mit viel Herzblut auf die Leinwand gebracht“, so Propst Mecklenfeld.

Nach dem Programm in der Kirche geht es mit dem „Fest der Völker“ auf der Parade weiter. Fröhliche Musik, kulinarische Angebote und Kindermitmachaktionen geben viel Zeit für persönliche Begegnung. Das Musikprogramm soll die Vielfalt der Völker widerspiegeln. Der fröhliche Nachmittag wird um 16 Uhr mit einem Orgelkonzert in der Kirche abgeschlossen. pa

Straßensperrung
Wegen des Festes wird Pfingstsonntag die Parade ab 6 Uhr für den Aufbau gesperrt und erst gegen 19 Uhr wieder für den PKW-Verkehr freigegeben. Anwohner und Gäste müssen ihre Autos bis zum Morgen entfernt haben. Besucher werden gebeten, die umliegenden Parkhäuser anzufahren, den Bus zu nutzen, oder am besten mit dem Rad bzw. zu Fuß zu kommen. Die Zufahrt für Rettungswagen zum Marienkrankenhaus bleibt natürlich gewährleistet.
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