Uwe Brinkmann geht als Sieger in die Stichwahl

Der parteilose SPD-Kandidat Dr. Uwe Brinkmann wurde nach der Wahl gefeiert. Applaus gab es unter anderem vom Fraktionsvorsitzenden Hans Tylisnki (re.) und Gudrun Berger von den Grünen. (Fotos: Es)

Mit 35, 7 Prozent lag er deutlich vorn. Herausforderin Ellen Brümmer (CDU) bekam 24,8 Prozent der Stimmen.

Dr. Uwe Brinkmann geht als Sieger in die Stichwahl gegen Ellen Brümmer (CDU). Der parteilose Kandidat der SPD bekam 35,7 Prozent der Stimmen. Deutlich dahinter lag Ellen Brümmer mit 24,8 Prozent. Steffen Dannenberg (WBS), der sich das zweite Mal um das Bürgermeisteramt beworben hatte, kam auf 15,3 Prozent. Gerd Radisch konnte 12,2 Prozent der Stimmen auf sich verbuchen, Michael Neese 12,1 Prozent. Beide waren als Einzelbewerber ins Rennen gegangen. Die Wahlbeteiligung lag bei 47,6 Prozent.

Um 18.21 Uhr stieg die Spannung im Sitzungssaal des Rathauses, in den viele Bad Schwartauer gekommen waren, um die Ergebnisse, die auf eine große Leinwand projiziert wurden, aus erster Hand zu erfahren. Als erster von zehn Wahlbezirken konnte Groß Parin seine Ergebnisse vermelden. Hier lag Ellen Brümmer noch mit 38, 7 Prozent der Stimmen vor Uwe Brinkmann (27,8 Prozent). Als nach und nach die Ergebnisse aus den anderen Wahlkreisen eintrafen, zeichnete sich ab, dass es der einzige Wahlkreis bleiben sollte, den die CDU-Fraktionsvorsitzende — ihre Partei ist mit 42 Prozent stärkste Fraktion in der Stadtvertretung — für sich gewinnen konnte.

Dr. Uwe Brinkmann erreichte sein bestes Ergebnis im Wahlbezirk Grundschule Cleverbrück (40,5 Prozent). „Wenn man ehrlich ist, konnte man mit dem Ergebnis nicht rechnen“, sagte ein freudestrahlender SPD-Kandidat, der von einem „Etappensieg“ sprach. Der 38-Jährige war als einziger Nicht-Bad Schwartauer in das Rennen um die Nachfolge von Bürgermeister Gerd Schuberth (CDU) gegangen. Mit der Stichwahl habe man jetzt eine neue Situation.

Ellen Brümmer, die fast alle Anwesenden im Sitzungssaal mit Handschlag begrüßt hatte, bedankte sich bei ihren Wählern für ihr Vertrauen. Am 8. Mai gehe es „um die Entscheidung für unsere Stadt“.

Der drittplatzierte Kandidat Steffen Dannenberg erzielte mit 23 Prozent im Wahlbezirk Grundschule Bad Schwartau/ Rensefeld sein bestes Ergebnis. Gerd Radisch bekam mit 17 Prozent im Bezirk Grundschule Cleverbrück das größte Vertrauen. Michael Neese hatte im Bezirk Gemeindezentrum Arche den größten Zuspruch (16,8 Prozent).

Entscheidend wird nun sein, wie sich die Wähler der unterlegenen Kandidaten am 8. Mai entscheiden werden und wie Uwe Brinkmann und Ellen Brümmer ihre Wähler mobilisieren können. ES

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