Theater Lübeck: Stücke laufen zum letzten Mal

„Geschichten aus dem Wiener Wald“ von Ödön von Horváth ist in dieser Spielzeit zum letzten Mal am 3. Juni zu erleben. (Kerstin Schomburg)

Die Spielzeit 2015/16 nähert sich ihrem Ende — mehrere Produktionen sind in den kommenden Wochen am Theater Lübeck noch zu erleben: Am Sonnabend, 23. April, verabschiedet sich die Fantastische Oper in fünf Akten „Hoffmanns Erzählungen“ von Jacques Offenbach von der Bühne im Großen Haus. Die Inszenierung von Florian Lutz erregte über Lübecks Stadtgrenzen hinaus große Aufmerksamkeit. Die moderne Oper „Lady Macbeth von Mzensk“ wird am Sonnabend, 25. Juni, ihre letzte Vorstellung haben. Die Gastsängerin Irina Rindzuner und der Gastsänger John Uhlenhopp sowie das gesamte Ensemble wurden bei der Premiere frenetisch bejubelt und die Arbeit von Regisseur Jochen Biganzoli in der Presse hoch gelobt.

Im Schauspiel wird am Freitag, 22. April, Friedrich Hebbels „Die Nibelungen“ in der Inszenierung von Andreas Nathusius das letzte Mal im Großen Haus aufgeführt. Am Freitag, 27. Mai, ist in den Kammerspielen „Dekalog — Die zehn Gebote“ nach den Geschichten von Krzysztof Kieslowski und Krzysztof Piesiewicz letztmals zu erleben. Die Fassung der renommierten Regisseurin Crescentia Dünßer ist von zeitloser Aktualität. Die zweite Schauspielproduktion, die im Großen Haus gezeigt wird, ist Shakespeares „Der Sturm“ in der Inszenierung von Patrick Schlösser. Die Produktion wird am Freitag, 3.

Juni, zum letzten Mal zu erleben sein. Ödön von Horváths „Geschichten aus dem Wiener Wald“ wird letztmalig am Freitag, 1. Juli, auf der Bühne der Kammerspiele dem Publikum präsentiert. Der Regisseur Andreas Nathusius setzt nach Falladas „Kleiner Mann — was nun?“ seine Beschäftigung mit der Zeit zwischen den beiden Weltkriegen fort.

»Karten und Informationen unter Telefon 0451 / 399 600 oder auf www.theaterluebeck.de.

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