Stadt schlägt ein Areal in Langenfelde Nord vor

Bauausschuss unterstützt Pläne, um die Schwartauer Werke zu halten.

Es sei eine besondere Sitzung, „denn es geht um die wirtschaftliche Entwicklung unserer Stadt“, sagte der Vorsitzende des Bauausschusses, Andreas Marks (WBS). Die Expansionspläne und die damit möglicherweise verbundene Abwanderung eines Großteils der Produktion hätten zu viel Verunsicherung geführt. Viele Interessierte waren deshalb auch zu der Sondersitzung im Rathaus erschienen, um zu erfahren, welches neue Angebot die Stadt dem Unternehmen machen kann.

Andreas Nagel vom Planungsbüro Ostholstein und Bauamtsleiter Thomas Sablowski stellten die neue Variante in Langenfelde Nord vor. Die Schwartauer Werke suchen nach einer etwa 15 Hektar großen Fläche. Eine Anforderung, die man dort „locker übererfüllt“, so Nagel. Man könne eine „17 plus x“ Hektar große Gewerbefläche zur Verfügung stellen. Auch der Blick auf die Lübecker Altstadt wäre gewährleistet, so Nagel. Und natürlich auch der auf den „Schwartau-Turm“.

Die Eigentümer der landwirtschaftlichen Flächen hätten bereits ihren Willen bekundet, die entsprechenden Flächen zur Verfügung zu stellen, ergänzt Thomas Sablowski. Auch die Distanz zur Wohnbebauung sei mit 700 bis 1000 Metern groß genug, erklärte Andreas Nagel.

Aber das Areal liegt an der Landesstraße, die durch Pohnsdorf führt. Um den Ort zu entlasten, schlagen die Planer eine direkte Anbindung an die L 184 vor. Beim Bau einer solchen Umgehungsstraße sei das Land gefordert.

Unterstützung für den Vorschlag gab es von allen Parteien. „Jetzt haben wir einen Vorschlag, den wir anbieten können“, sagte Marks. Peter Seedorf (CDU) lobte die „schlagkräftige Bauverwaltung“, die diesen neuen Vorschlag schnell erarbeitet habe. ES

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