„Monets Gärten“: poetisch und wunderschön

Kuratorin Jeanne Fouchet-Nahas (links) und Assistentin Vanessa Lecomte vom französischen Museum in Giverny stellen ein Bild des Fotografen Stephen Shore und das Buch zur Ausstellung vor. (Fotos: Graap)

Schloss Eutin zeigt zeitgenössische Fotografien aus Frankreich.

Rund eine Stunde von Paris entfernt liegt der meistfotografierte Garten der Welt: In Giverny hat der große französische Maler Claude Monet ein einzigartiges Areal mit Blumenbeeten, Seerosenteich und Flusslauf geschaffen, das ihm ab 1890 als Freiluftatelier diente. Die Ausstellung „Monets Gärten“ mit über 70, teils großformatigen Fotografien gibt Einblick in diesen inspirierenden Ort. Die Bilderschau ist bis zum 21. August im Schloss Eutin zu sehen.

Die hochkarätige Ausstellung wurde im vergangenen Jahr im „Musée des Impressionsimes Giverny“ gezeigt und konnte anlässlich der Landesgartenschau nach Eutin vermittelt werden. Den Grundstock bilden Fotografien, die der US-Amerikaner Stephen Shore zwischen 1977 und 1982 machte: Er fotografierte im Auftrag des New Yorker Metropolitan Museum of Art die Wiederherstellung der Gärten.

Vom Museum Giverny erhielten dann die international bekannten Fotografen Darren Almond, Elger Esser, Henri Foucault und Bernard Plossu in den Jahren 2010 bis 2015 freie Hand, sich von diesem kunsthistorischen Denkmal inspirieren zu lassen und es mit der Kamera zu jeder Jahreszeit, tags und nachts, bei Vollmond und im Morgengrauen zu erkunden. Entstanden sind so eindrucksvolle Fotos, die in fünf verschiedenen Sichtweisen poetisch oder dokumentarisch den Künstlergarten erforschen.Die Ausstellung im Schloss Eutin ist am 23. und 24. April von 11 bis 17 Uhr und ab dem 28. April täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt acht Euro, eine Besichtigung des Schlossmuseums ist inbegriffen. Gäste mit LGS-Ticket zahlen zwei Euro. vg

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