Bei der AWO Eutin wurde auch die Prominenz geehrt

Lob für ein außergewöhnliches Jahresangebot in Ostholstein.

Die gut 80 Mitglieder des Ortsvereins Eutin der Arbeiterwohlfahrt (AWO) freuten sich, dass zwei besonders prominente Mitglieder schon über vier Jahrzehnte in ihren Reihen sind. Auf der Hauptversammlung zeichnete die Ortsvorsitzende Gisela Poersch kürzlich den früheren AWO- Landesvorsitzenden Heinz Welbers für 45 Jahre Treue aus. Der ehemalige Sozialminister und einstige SPD-Landeschef Professor Günther Jansen erhielt Urkunde und Ehrennadel für 40 Jahre Mitgliederschaft. Ebenso lange ist Volker Prehn dabei, der 16 Jahre bis 1993 Vorstandsmitglied und davon drei Jahre Ortsvorsitzender war.

Geehrt wurden außerdem Karl Vahl für 30 Jahre, Elsbeth Fiehn, Elisabeth Jensen und das Ehepaar Jürgen und Sigrid Prüss für 25 Jahre sowie das Ehepaar Margret und Hartmut Voßgrau für 15 Jahre Mitgliedschaft. Seit zehn Jahren sind Ingeborg Ketzner, Hildegard Kloth, Ingrid Nass sowie Ursula Westphal in Eutin dabei.

 Nicht nur die SPD-Landtagsabgeordnete Regina Poersch, sondern auch Klaus Eckstein, Kreisvorsitzender der AWO Ostholstein, lobte das abwechslungsreiche Programm der Eutiner Organisation: „Es ist ein außergewöhnliches Jahresprogramm. Hier wird gute soziale Arbeit vor Ort geleistet.“ Mit Blick auf die Flüchtlingsproblematik erinnerte er an die Grundsätze der Arbeiterwohlfahrt und bezog klare Position gegen Rassismus und rechte Gewalt.

Noch einmal war Eutins scheidender Bürgermeister Klaus-Dieter Schulz Gast bei der AWO, deren Wirken er über 14 Jahre verfolge: „Ab heute bin ich noch 123 Tage im Amt. Wir haben einiges gemeinsam bewegt — wie die Einrichtung  und Entwicklung des Bürgertreffs in der Stolbergstraße. Die Arbeiterwohlfahrt ist ein Bestandteil des sozialen Lebens dieser Stadt.“ Gisela Poersch gab das Lob zurück:

„Wir danken dem Bürgermeister mit seiner Verwaltung und der Selbstverwaltung für die Ausgestaltung des Bürgertreffs, dieser segensreichen Einrichtung.“ 

In ihrem Jahresbericht ließ die Vorsitzende noch einmal die Unternehmungen 2015 Revue passieren und dankte Helfern wie Teilnehmern.  Bedauerlicherweise müsse für das regelmäßige Markt-Frühstück ein neuer Ort gesucht werden, da das Restaurant „Anmabu“ zum 30. Mai schließe. Davon sei leider auch die Kegelgruppe betroffen.

Die Gemeinschaft der AWO Eutin mit ihren 200 Mitgliedern leide wie andere Wohlfahrtsverbände unter der Altersstruktur der Mitglieder. „Machen Sie ordentlich Werbung für unsere AWO-Arbeit, als Belohnung für ein neues Mitglied spendieren wir eine Tagesfahrt kostenfrei“, warb Gisela Poersch und bot an, Interessierten nach Telefonat unter 04521/4630 das aktuelle Jahresprogramm zuzuleiten.

Für einen stimmungsvollen Ausklang der Jahreshauptversammlung im Bus-Terminal Behrens sorgte einmal mehr der Shanty-Chor „Eutiner Wind.“ WB

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