Priwall-Promenade wird teurer

Die Priwall-Promenade wird schick gemacht für das touristische Großprojekt Priwall-Waterfront. Mit neuer Uferbefestigung, neuer Slipanlage für Sportboote, Versetzung der Krananlage und neuer umlaufender Steganlage. Das kostet. Die Stadt hat 4425000 Euro dafür eingeplant. Doch nun gibt es unerwartete Mehrkosten unter anderem für die Uferbefestigung und den Stegbau. Größter Posten ist die Kampfmittelräumung mit 200000 Euro. Der Passathafen war im Zweiten Weltkrieg U-Boot-Hafen und ist damit Kampfmittelverdachtsfläche. Bei Sondierungsarbeiten wurden allein 433 Zünder sowie 166 „sonstige spreng- und zündkräftige Kampfmittel“ gefunden. Weiter Handwaffenmunition und Waffenteile. Damit erhöhen sich die Kosten bislang um 470000 Euro. Ein dicker Batzen, den die Politiker im Hauptausschuss abnicken müssen.

Bestätigt sieht sich damit die Bürgerinitiative behutsame Priwall-Entwicklung (BiP), die immer schon die Kostenprognosen angezweifelt hatte. „Das haben wir ja gleich gesagt“, erklärt der Vorsitzende Siegbert Bruders. „So wird es jetzt weitergehen: Die Promenade wird teurer, alle anderen Anlagen auch.“ Foto und Text: HN

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