André Janssen bekämpft die Pest

Der Lübecker Schauspieler lehrt Besucher im Hamburg Dungeon das Fürchten.

André Janssen sieht dem Tod täglich ins Auge: Denn der Lübecker hat es in Hamburg momentan mit den gefährlichsten Seuchen der Geschichte zu tun. Als Pestarzt mit schauriger Schnabelmaske bekämpft er unter anderem den Schwarzen Tod. André Janssen ist gelernter Rettungsassistent, Medizinstudent — und Schauspieler im Hamburg Dungeon. Die gruselig-unterhaltsame Live-Show in der Speicherstadt ist eine der meistbesuchten Attraktionen der Hansestadt. Seit über 15 Jahren nehmen Profi-Schauspieler hier Besucher mit auf eine interaktive Reise durch 600 Jahre düsterer norddeutscher Vergangenheit.

Dort spielt der 28-Jährige aktuell einen furchteinflößenden Pestarzt in der neuen Show „Infiziert“. Bis zum 30. April erzählen die Darsteller über mehrere Etappen von den schrecklichsten Seuchen der Menschheitsgeschichte, ihren Opfern und Helden.

André Janssen wurde 1987 in Lübeck geboren und lebt auch aktuell in seiner Geburtsstadt. Das Schauspiel lernte er bei Philipp Romann und später am Burgtheater Wien. Seit Jahren gastiert André Janssen am Theater Lübeck — aktuell ist er in der Produktion „West Side Story“ zu sehen. Denn wie alle Schauspieler im Hamburg Dungeon hat auch André einen professionellen Background. Die Darsteller sind Herz und Seele der Attraktion. Sie schlüpfen in historische Rollen, hauchen so der düsteren Hamburger Geschichte auf unterhaltsame Art Leben ein und beziehen dabei die Besucher — auch durch eine gehörige Portion schwarzen Humors — aktiv ins Geschehen der insgesamt 13 Shows ein.

In der neuen, temporären Hamburg-Dungeon-Show „Infiziert“ nehmen André Janssen und seine Schauspielkollegen die Besucher mit in die Jahre der grausamsten Epidemien, die Hamburg in der Historie heimsuchten. Gäste erleben die widrigen Lebensumstände hautnah, begegnen Opfern, Helden und zwielichtigen Gestalten. Unter der Obhut des schaurigen Pestarztes lernen sie den erbarmungslosen schwarzen Tod im Mittelalter kennen. In der Folterkammer lauert die Tetanus, „Folterers bester Freund“ und im Hafen machen sich die Schmuggler des 19. Jahrhunderts den furchtbaren Cholera-Ausbruch in der Stadt für ihre illegalen Machenschaften zu Nutze.

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