Sportzentrum Falkenwiese eingeweiht

Deutschlandweit einmalige Sport- und Freizeitanlage

Das Sportzentrum Falkenwiese ist am Mittwoch feierlich eingeweiht worden. Bürgermeister Jan Lindenau sagte über das 4,1 Millionen Euro Bauprojekt: „Wir freuen uns, dass wir den Sport weiterhin in der Mitte der Stadt halten können. Eine Anlage für Schul-, Vereins- und Freizeitsport in dieser Größenordnung ist deutschlandweit einmalig.“ Gemeinsam mit Bildungssenatorin Kathrin Weiher und der SPD-Bundestagsabgeordneten Gabriele Hiller-Ohm schnitt der Bürgermeister das symbolische rote Band durch.

Platz für Leichtathleten, Kletterer, Skater

Herz des Sportzentrums ist ein Kunstrasenplatz inklusive 400-Meter-Laufbahn und Tribüne. Dahinter befinden sich eine Kletterwand sowie fünf Trampoline. Die asphaltierten Wege stehen Inline-Skatern, Scooter- und Skateboard-Fahrern offen. Zusätzlich gibt es eine Weitsprunggrube, einen Cross-Parcours sowie eine Kugelstoßanlage.

Auch Platz für Beachvolleyballer

Beachvolleyballer dürfen sich über gleich drei Felder freuen, und auch Basket- und Handballer kommen auf ihre Kosten. Für kleine Besucher stehen ein Kletter-Leuchtturm, ein Kletter-Strandkorb sowie eine Riesenschaukel zur Verfügung. Eine LED-Flutlichtanlage macht die Nutzung des Sportzentrums auch in den späteren Stunden möglich. „Als Schülerin hätte ich mich über so eine Anlage gefreut“, so Gabriele Hiller-Ohm.

Rund 4,1 Millionen Euro hat der Bau des Sportzentrums gekostet. Den Löwenanteil von 2,7 Millionen Euro schultert der Bund, während Possehl-Stiftung mit 500 000 Euro und Stadt mit 900 000 Euro beteiligt sind. In einem weiteren Bauabschnitt sind ein „Haus des Sports“ sowie neue Hochbauten auf dem Gelände zwischen Falkenstraße und An der Falkenwiese geplant. Künftig sollen auch der Lübecker Judo-Club und der Tanzclub Hanseatic ihre neue Heimat im Sportzentrum Falkenwiese finden. pa

Foto: Lutz Roeßler

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