Sandskulpturen-Festival am Travemünder Fischereihafen

Anbuddeln für das Sand-Event: Kurdirektor Uwe Kirchhoff (v. li.), Bürgermeister Jan Lindenau, Veranstalter Thomas van den Dungen und LTM- Geschäftsführer Christian Martin Lukas stellten die Veranstaltung vor. (HN)

Das Event findet vom 11. Mai bis 20. Oktober in drei überdachten Bootshallen statt.

Vom 11. Mai bis 20. Oktober öffnet das Sandskulpturen-Festival des Veranstalters Sculpture Events am Travemünder Fischereihafen seine Tore und lädt auf einer Fläche von 5600 Quadratmetern zu „Maritimen Abenteuern“ aus Sand ein. Das Sandskulpturen-Festival findet in drei überdachten Bootshallen statt. Das holländische Unternehmen Sculpture Events richtet seit vielen Jahren Sand- und Eisskulpturenschauen in der ganzen Welt aus.

„Ich freue mich sehr, dass das Sandskulpturen-Festival in unmittelbarer Nachbarschaft zum Travemünder Fischereihafen einen geeigneten Veranstaltungsort gefunden hat und es während der kompletten Sommersaison ein Ausflugsziel für Gäste des Seebades und der gesamten Region insbesondere für Familien mit Kindern darstellt“, sagt Bürgermeister Jan Lindenau. Dem kann auch Travemündes Kurdirektor Uwe Kirchhoff nur zustimmen: „Ich bin mir sicher, dass sich das Event als Anziehungspunkt am Fischereihafen etablieren wird und künftig neben der geplanten neuen Promenade mit Gastronomie und Geschäften zur Attraktion und Aufenthaltsqualität des Hafengeländes beiträgt.“

Thomas van den Dungen, Geschäftsführer von Sculpture Events, ist glücklich, dass er in Travemünde mit offenen Armen empfangen wird. „Ich weiß, dass das Seebad Travemünde mit Sandskulpturen in der Vergangenheit bereits viele Besucher begeistert hat und ich wünsche mir, an diese Tradition anknüpfen zu können. Diesmal allerdings überdacht, um so vor Wind und Wetter geschützt zu sein.“

LTM-Geschäftsführer Christian Martin Lukas zeigt sich ebenfalls von der Idee des Sandskulpturen-Festivals im Seebad angetan: „Ich freue mich, die internationalen Sandskulpteure in Travemünde willkommen zu heißen und ihre eindrucksvollen, maritimen Kunstwerke aus Sand bewundern zu können. Ich bin mir sicher, dass das Event die Veranstaltungslandschaft in Travemünde und der Lübecker Bucht bereichert und das Quartier des Fischereihafens künftig um eine Attraktion reicher sein wird.“

Da die Travemünder Sandskulpturen sich in drei überdachten Bootshallen und nicht unter freiem Himmel befinden, sind sie witterungsunabhängig und haben eine fast unbegrenzte Lebensdauer. Aber der Sand ist kein Ostseesand, sondern ein scharfkantiger junger Sand, der noch nicht von Wind und Wasser abgeschliffen wurde. Da man diesen Spezialsand „stapeln“ kann, ist es möglich, damit die beeindruckenden, meterhohen Kunstwerke aus Sand zu schaffen. Vier Wochen benötigen 40 bis 50 Sandkünstler, um die rund 150 Figuren aus 16 000 Tonnen Sand zu fertigen. Das Team kommt aus Russland, der Ukraine, Litauen, Lettland, Ungarn, Polen, Holland und den USA. Das Areal der Sandskulpturen wird ergänzt durch einen Gastronomiebereich und einen Sandspielplatz für Kinder.

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