Neujahrsempfang der Schwartauer SPD

Für seine 50-jährige Mitgliedschaft in der SPD wurde Lothar Petermann (3.v.r.) durch Daniel Böttcher (3.v.l.) und Hans Tylinski (2.v.r.) im Beisein von Bettina Hagedorn (l.), Delara Burkhardt (2.v.l.) und Sandra Redmann (r.) geehrt. (HFR)

Für 50 Jahre Mitgliedschaft wurde Lothar Petermann geehrt.

Der Einladung zum Neujahrsempfang der Bad Schwartauer Sozialdemokraten waren rund 80 Gäste gefolgt, darunter auch Bettina Hagedorn (MdB und parlamentarische Staatssekretärin im Finanzministerium), Sandra Redmann (MdL) und Delara Burkhardt (Jusokandidatin zur Europawahl). Auch Wiebke Zweig als Bürgervorsteherin sowie viele Vereine und Verbände waren vertreten.

Nach dem Sektempfang eröffnete der Vorsitzende Daniel Böttcher den Neujahrsempfang. In seinem Rückblick auf das Jahr 2018 ging der Vorsitzende auf eine aus Sicht der SPD erfolgreichen Kommunalwahl ein. Mit 29,5 Prozent habe man in Bad Schwartau deutlich über dem SPD-Bundestrend gelegen.

In diesem Jahr steht die Europawahl an, die Juso-Kandidatin Delara Burkhardt stimmte die Sozialdemokraten mit ihrer Rede darauf ein. „Europa ist das größte Friedensprojekt aller Zeiten, aber nicht nur“, sagte sie. Europa müsse mehr für den einzelnen Bürger da sein. Als Beispiel führte sie die Bankenrettung an, während viele Bürger von Armut betroffen sind.

In ihrem Grußwort erinnerte Bettina Hagedorn daran, dass der 27. Januar der Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus ist. Es sei die Aufgabe, als Demokraten den neuen Rechten entgegenzustehen, und betonte daher nochmal die Wichtigkeit der Europawahl.

Auch Sandra Redmann richtete noch ein paar Grußworte an die Gäste. Sie schaute dabei nicht nur auf das Jahr 2018 zurück. Sie erzählte auch von vielen alten Genossen und die wertvollen Erfahrungen, aus denen man heute schöpfen könne. Sandra Redmann leitete über zu einer besonderen Ehrung. Lothar Petermann wurde für 50 Jahre SPD-Mitgliedschaft geehrt.

Hans Tylinski fragte ihn zu Beginn, wie er denn zur SPD gekommen ist. „Da habe ich mich nicht selbst angemeldet, das war mein Vater. Ich hätte es auch selbst getan, aber er war schneller.“ Kaum Mitglied, kam er auch schnell in die Fraktion und leistete dort 48 Jahre wichtige Arbeit. Vor allem dem Bauausschuss hatte sich Petermann verschrieben. Auch im Ortsverein hat er als Organisationsleiter viel Engagement mitgebracht. Lothar Petermann bekam für seine 50-jährige Mitgliedschaft eine Ehrenurkunde, eine Nadel und Blumen, aber das wohl Wichtigste, die Dankbarkeit seiner Genossen.

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