In Reinfeld muss gespart werden

Hauptausschuss tagt am Dienstag, Thema ist auch die Sportplatzsanierung.

In Zeiten leerer Kassen muss man bei dem, was man realisieren möchte, Prioritäten setzen. Das will auch der Hauptausschuss der Stadt Reinfeld tun, wenn er zu seiner nächsten Sitzung am Dienstag, 22. Januar, um 19.30 Uhr im Sitzungssaal des neuen Rathauses in der Paul-von-Schoenaich-Straße 7 zusammenkommt.

Nur die drei vom Kreis genehmigten Einzelprojekte können gesichert realisiert werden, da dafür Einzelgenehmigungen vorliegen, die der Stadt erlauben, Kredite für diese Maßnahmen aufnehmen zu dürfen.

Dazu gehören die Feuerwehrwache, die Straßenbrücke von der Feld- bis zur Bahnhofstraße und die Verlängerung der barrierefreien, fußläufigen Überquerung der Bahnschienen bis zur Holländerkoppel. Die Wegeverbindung zum Claudiushof mit Treppe und Fahrstuhl soll ebenfalls realisiert werden, weil die Maßnahme bereits durchfinanziert ist.

Weitere Projekte wie der Ausbau der Ahrensböker Straße oder die Sanierung des Sportplatzes können nur aus den begrenzten, liquiden Mitteln finanziert werden, heißt es in der Sitzungsvorlage für den Hauptausschuss. Im vergangenen Jahr hatte der Sportverein Preußen Reinfeld eine Demonstration organisiert, um auf den desolaten Zustand der Sportanlagen hinzuweisen. Die Aktion hatte offenbar Wirkung, denn dass die Sanierung des Sportplatzes noch einmal auf die lange Bank geschoben werden könnte, glaubt Bürgermeister Heiko Gerstmann nicht. „Derzeit sind drei Ingenieurbüros aufgefordert, ein Angebot für die Ingenieurleistungen abzugeben. Wenn wir Angebote erhalten, kann der Auftrag im Februar raus. In der Politik muss nach Vorliegen der Vorplanung ungefähr im Mai/Juni entschieden werden, wie der Kunstrasenplatz auf dem jetzigen D-Platz neben dem Bewegungskindergarten aussehen soll. Aus Sicht der Verwaltung sollten dort auch Parkplatzmöglichkeiten geschaffen werden“, sagte der Bürgermeister während des Neujahrsempfangs in der Mensa des Ganztagszentrums. Wenn eine Förderzusage vorliege, sei eine enge Abstimmung mit dem Kreis erforderlich, damit der Bau noch in 2019 durchgeführt werden könne.

Darauf vertraut auch Preußen-Chef Adelbert Fritz nach intensiven Gesprächen mit der Verwaltung und den Reinfelder Fraktionen: „Dass noch in diesem Jahr begonnen werden soll, darüber sind sich alle einig. Das weitere Vorgehen wird in der Bauausschusssitzung am 11. Februar besprochen.“

Außerdem wollen sich die Mitglieder des Hauptausschusses auf Antrag der Kirchengemeinde Reinfeld mit einem Taufgottesdienst im Freibad Herrenteich beschäftigen. Einmal jährlich entweder am ersten oder zweiten Sonntag nach den Sommerferien möchte die Kirchengemeinde diesen besonderen Taufgottesdienst für die Jugendlichen der Konfirmandengruppen zelebrieren. Erwartet werden dafür immerhin 150 bis 200 Teilnehmer. Der Hauptausschuss wird sich damit auseinandersetzen, ob die Öffentlichkeit für die Zeit des Aufbaus und des Gottesdienstes vom Badebetrieb ausgeschlossen wird und ob die Stadt auf Eintrittsgelder für die kirchliche Veranstaltung verzichtet. Im nichtöffentlichen Teil steht unter anderem die Unterbringung des Deutschen Roten Kreuzes auf der Tagesordnung.

pd

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