Neue Knicks für die Landschaft

Im Kreis Ostholstein wird das Anlegen von Knicks durch die Kreisverwaltung auch im Jahr 2019 gefördert. (hfr)

Unter dem Motto „Ostholstein blüht auf – Ostholsteiner Knickinitiative“ wurden im Kreis Ostholstein im Jahr 2018 rund 1,4 Kilometer neue Knicks angelegt und 1,2 Kilometer Knick durch Neubepflanzung aufgewertet. Diese Arbeit wird 2019 fortgesetzt: „Auch in diesem Jahr möchten wir mit dieser Aktion die Blüten- und Artenvielfalt in unserer Landschaft unterstützen“, sagt Joachim Siebrecht, Fachdienstleiter Naturschutz.

Intakte und artenreiche Knicks sind nicht nur wichtige Nahrungs-, Rückzugs- und Lebensräume für viele seltene und gefährdete Tiere. Sie sind auch wichtige Leitstrukturen für die Erschließung neuer beispielsweise zur Verbindung bislang getrennter Lebensräume. „Neben dem Erhalt unserer typischen Knicklandschaft und der Förderung des Naturgenusses haben Knicks auch vielfältigen praktischen Nutzen für uns Menschen“, so Siebrecht. Das Austrocknen der Felder und Kulturen durch Wind wird reduziert, Schneeverwehungen unterbrochen, die Bodenerosion durch Wind und Wasser vermindert. Die Blüten dienen als Bienenweide und die Früchte können geerntet werden.

Der Kreis Ostholstein unterstützt und fördert daher weiterhin das Engagement von Eigentümern und Pächtern, die Knicks anlegen oder lückige Knicks bepflanzen wollen. Gemeinsam können Bepflanzungskonzepte entwickelt werden. Der Kreis finanziert dann die Maßnahme. „Auf Wunsch übernehmen wir in ausgewählten Bereichen zudem die Planung und Umsetzung der Maßnahme“, so Siebrecht abschließend.

»Nähere Informationen erhalten Interessenten bei der Unteren Naturschutzbehörde des Kreises Ostholstein, Telefon 04521/

788879 sowie auf der Internetseite www.ostholstein.de.

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