Bike & Ride in Pönitz eröffnet

Bürgermeister Volker Owerien (mit Rad) weihte gemeinsam mit Dorit Klees (v. l.), Eberhard Romahn, Uwe Janke, Bernd Ahlgrimm, Michael Pötter, Anja Bendfeldt und Manuel Redder die Bike-Ride-Station ein. (Fotos: Kg)

Neue Abstellanlagen sollen Radfahrern das Pendeln erleichtern.

Pendler, die mit dem Fahrrad zum Pönitzer Bahnhof radeln und dort in die Bahn steigen, können ab sofort die Bike-Ride-Anlage am Pönitzer Bahnhof nutzen. Mit dem gemeinsamen Projekt von Land SH, dem Nahverkehrsverbund SH (NAH SH) und der Gemeinde Scharbeutz soll neben der Nutzung des Fahrrades auch der ÖPNV gefördert werden. Acht Kommunen haben sich zusammengeschlossen, um standardisierte Fahrradabstellanlagen gemeinsam umzusetzen. Den Anstoß hatte ein mit einer Million Euro gefüllter Fördertopf des Landes für die Förderung innovativer Fahrradinfrastrukturen gegeben.

„Wir hatten bisher auch schon zwei einfache, überdachte Fahrradabstellanlagen, mit jeweils zwölf Stellplätzen“, erklärte der Scharbeutzer Bürgermeister Volker Owerien bei der Eröffnung der neunen Stationen, die sich auf beiden Seiten der Bahngleise befinden. „Die bisherigen Stationen waren jedoch lediglich mit Vorderradhaltern ausgestattet, in denen eben nur das Vorderrad und nicht der Rahmen durch ein Schloss gesichert werden konnten“, erklärte Volker Owerien und wies darauf hin, dass dies besonders im Fall der höherwertigen Fahrräder oder E-Bikes nicht mehr zeitgemäß gewesen sei. An den beiden Stationen am Pönitzer Bahnhof können jetzt zwölf bzw. 24 Fahrräder untergebracht werden. Für Sicherheit sorgt eine Sammelschließanlage, über die sich auch die Schließfächer mit Ladestation öffnen lassen.

Die Nutzungsgebühr beträgt 1,50 Euro pro Tag. Wer einen Fahrradplatz für sechs Monate mietet, zahlt 45 Euro. Für ein ganzes Jahr werden 80 Euro fällig. Die Buchung ist online auf www.nah.sh/bikeandridemöglich.

171800 Euro hat der Bau der Bike-Ride-Anlage in Pönitz gekostet. Davon trägt das Land 128800 Euro und die Metropolregion HH weitere 19400 Euro, so dass die Gemeinde lediglich einen Eigenanteil von 23600 Euro übernehmen musste.

„Ich glaube, das ist gut angelegtes Geld zur Förderung von Mobilität, des Fahrradverkehrs und letztlich des ÖPNV, denn hier sind insgesamt 60 komfortable und vor allem sichere Abstellmöglichkeiten insbesondere für diejenigen entstanden, die tagtäglich die Bahn nutzen und hier auch adäquate Unterstellmöglichkeiten für ihre Fahrräder finden“, erklärte der Bürgermeister. KG

1 Kommentar zu "Bike & Ride in Pönitz eröffnet"

  1. Warum so gierig? Bike und Ride ist nirgends so teuer wie in Pönitz. Selbst in Neumünster, wo gerade die Preise dafür erhöht wurden, liegt der Jahresbeitrag pro Rad bei 70 Euro. Da ist der Reinfall schon so gut wie sicher.

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