Warmer Regen für Schwimmkurse

Schwimmen macht Spaß, davon überzeugten sich der Stiftungsvorstand und Kiwanis-Präsident Ralf Scherbarth. (Manuela Boller)

Bürger-Stiftung Eutin freut sich über finanzielle Unterstützung durch Kiwanis.

„Eigentlich kann ich ja schwimmen, aber nur unter Wasser“, erzählt ein kleines Mädchen ganz treuherzig. Damit es lernen kann, sich auch über Wasser zu halten, gibt es seit gut fünf Jahren Schwimmkurse für Erstklässler im warmen Therapiebad des Eutiner Sankt Elisabeth Krankenhauses – finanziert von der Bürger-Stiftung Eutin. Der Kiwanis Club Ostholstein unterstützt dieses Projekt jetzt mit 1000 Euro.

„Die Nachfrage ist kontinuierlich hoch“, berichtet Hans- Ulrich Asbach, der gemeinsam mit den Vorstandsmitgliedern der Bürger-Stiftung, Ingrid Berger und Angela Metzler, dem Präsidenten des Kiwanis Clubs, Ralf Scherbarth, für die finanzielle Hilfe dankt. Die Einladungen zu den Schwimmkursen werden in den ersten Klassen der Schulen verteilt. Allein im vergangenen Jahr hätten 40 Erstklässler unter Anleitung der Aqua-Pädagogin Ulrike Lindner auf das Seepferdchen-Abzeichen hin trainiert. „In diesem Jahr haben wir die Gesamtstundenzahl der Kurse von zehn auf zwölf erhöht, sonst reicht das Angebot nicht aus. Die Kurse mit jeweils sieben Kindern dauern immer eine halbe Stunde. Eltern helfen ehrenamtlich bei der Aufsicht“, erklärt Berger. Die Bürger-Stiftung selbst zahle pro Kind 100 Euro, 20 Euro je Kind geben die Eltern dazu. Für die Kiwanis-Unterstützung sei man sehr dankbar, da die Stiftung nur Zinserträge für ihre Projekte verwende – und die Zinsen seien bekanntlich „im Keller“.

Finanzielle Unterstützung fürs Schwimmen gebe es auch von der Jürgensen-Stiftung aus Bosau. Kiwanis-Präsident Scherbarth nennt das Projekt äußerst sinnvoll, denn: „Immer weniger Kinder können angeblich schwimmen, dabei ist es gerade in unserer Region mit den Seen und der Ostsee für unsere Jüngsten so wichtig, sich sicher im Wasser zu bewegen.“ bol

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