Handy am Steuer, ohne Gurt: Polizeikontrollen in Lübeck

Am Mittwoch, 7. November, führte das 3. Polizeirevier in Lübeck Standkontrollen durch. Hierbei wurden diverse Gurt- und Handyverstöße festgestellt. Auch Rotlichtfahrten und das Fahren ohne Fahrerlaubnis hatten die Einleitung von Ermittlungen zur Folge.

Die Polizeibeamten des 3. PR Lübeck kontrollierten gestern in der Marlistraße jeweils zwei Stunden am Vor- und Nachmittag den dortigen Verkehr. Im Ergebnis wurden in einem Zeitraum von nur vier Stunden 43 Verstöße gegen die Gurtpflicht und 30 Handynutzer am Steuer, sowie zwei Rotlichtverstöße festgestellt. Eine Frau war sogar ohne Führerschein unterwegs und muss sich nun wegen Fahrens ohne erforderliche Fahrerlaubnis verantworten. Die Kontrolle verlief soweit ruhig und es waren bis auf einen Autofahrer alle einsichtig.
Der Mann hatte einen sogenannten Radarwarner im Auto. Nachdem er einem Platzverweis seitens der Polizei nicht nachkam, wurde dem Mann die Ingewahrsamnahme angedroht und ein Streifenwagen der Polizei zur Durchsetzung der Maßnahme angefordert. Der Autofahrer entfernte sich dann doch und die Kontrolle konnte ohne Störungen beendet werden.

Laut aktuellem Tatbestandskatalog werden Gurtverstöße mit 30€, die Nutzung von Handys am Steuer mit 100€ und einem Punkt beim Kraftfahrtbundesamt geahndet. Die Rotlichtfahrt wird die betroffenen Autofahrer mindestens 90€ kosten und der Mann mit dem Radarwarner muss 75€ bezahlen. Beide erhalten ebenfalls einen Punkt.

(Foto: Pixabay)

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