Mann vergisst Pizza im Ofen: Rauchvergiftung

Ein piepender Rauchmelder verhinderte Schlimmeres und rettete einem Menschen am Sonnabend, 4. August in Scharbeutz möglicher Weise sogar das Leben.

Gegen 4 Uhr wurde die Feuerwehr wegen eines in einem Mehrfamilienhaus in der Straße am Bürgerhaus piependen Rauchmelders alarmiert.

„Als die ersten Einsatzkräfte am besagten Einsatzort eintrafen, war die Lage zunächst unklar, weil die Ortsangabe vom Anrufer nicht mit dem Einsatzort übereinstimmte. Nach kurzer Erkundung mit der Polizei haben wir eine Rauchentwicklung aus einem geöffneten Fenster einer Dachgeschosswohnung entdeckt“, berichtet Einsatzleiter Malte Levgrün von der Feuerwehr Scharbeutz.

Da auf Klopfen und Rufen niemand reagierte, öffneten die Feuerwehrleute die Wohnungstür mit einem Sperrwerkzeug. Drinnen brannte noch Licht. Außerdem stieg den Blauröcken der Geruch von stark angebranntem Essen in die Nase. Ein mit Kleinlöschgerät und Wärmebildkamera ausgerüsteter Atemschutztrupp erkundete die Wohnung und entdeckte eine im Schlafzimmer schlafende Person. Sofort brachten die Feuerwehrleute den Bewohner aus der verqualmten Wohnung.

Als Brandursache stellte sich eine angebrannte Pizza im Backofen heraus, von der nur noch verkohlte Reste übrig geblieben waren. Die gerettete Person wurde nach der Erstversorgung vor Ort ins Krankenhaus gebracht. Nach rund einer Stunde war der Einsatz beendet.

„Auch hier hat sich wieder gezeigt, wie wichtig es ist, dass man einen piependen Rauchmelder über den Notruf 112 meldet, denn Rauchmelder retten Leben“, erklärt Malte Levgrün. KG

Foto: Feuerwehr

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