Kfz-Innung Eutin spricht 29 Auszubildende frei

Für 29 junge Menschen begann am Freitag ein neuer Lebensabschnitt: In der Kundenhalle der Sparkasse Holstein in Eutin wurden die Auszubildenden der Innung für Kraftfahrzeugtechnik Eutin feierlich freigesprochen.

„Eine Ausbildung im Handwerk ist immer richtig. Die beruflichen Zukunftsaussichten sind hier so gut wie selten zuvor“, lobte Kreishandwerksmeister Ulrich Mietschke die Entscheidung der – diesmal allesamt männlichen – Nachwuchskräfte, die Lehre zum Kfz-Mechatroniker mit Schwerpunkt Pkw-Technik gewählt zu haben. Gleichzeitig mahnte er, sich nicht auf der Leistung auszuruhen: „Ihre Aufgaben werden sich ändern. Der E-Antrieb wird kommen, der Fortschritt wird noch mehr Fahrt aufnehmen. Sie werden Ihr Wissen immer schneller erweitern müssen“, betonte Mietschke.

Ausbildung in der Autobranche

In diese Kerbe schlug auch Joachim Wallmeroth, der stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Sparkasse: „Autos sind zu technischen Wundern auf Rädern geworden. Wer davon richtig was verstehen möchte, benötigt immer mehr Know-how und vor allem regelmäßige Weiterbildung“, erinnerte er an die bevorstehenden Herausforderungen für die frischgebackenen Gesellen. Wallmeroth und Mietschke dankten Ausbildungsbetrieben und Berufsschule sowie dem ehrenamtlichen Prüfungsausschuss für ihr hohes Engagement.

Pünktlichkeit, Flexibilität und Kreativität

Innungsobermeister Frank Famulla nannte Tugenden, die künftig von den Junggesellen gezeigt werden sollten: Pünktlichkeit, Flexibilität und Kreativität. „Zögern Sie nicht, eigene Ideen einzubringen, und passen Sie Ihr Wissen stetig an“, empfahl er dem Kfz-Nachwuchs. 24 Auszubildende legten ihre Prüfung nach dreieinhalb Jahren im Januar ab, fünf weitere hatten die vorgezogene Gesellenprüfung schon im Sommer bestanden.

Christian Wolf und Xaver Bremer sind innungsbeste Junggesellen

Als innungsbeste Junggesellen zeichnete Famulla dann Christian Wolf (Auto-Schneider, Timmendorfer Strand) und Xaver Bremer (Süverkrüp + Ahrendt, Eutin) aus. Letzterer erreichte bei seiner Prüfung 93 von 100 Punkten. „Ein solcher Wert ist bisher einmalig. Der Bestwert liegt sonst bei etwa 88 Punkten“, freute sich Berufschullehrer und Prüfungsausschussvorsitzender Reinhard Henß- Thamm. Nach seinen Worten haben etwa 80 Prozent der Ex-Azubis bereits eine Anschlussbeschäftigung. vg

Die neuen Gesellen

Patrick Berg (Firma Süverkrüp + Ahrendt), Patrick Brandt (Auto-Schneider), Benedikt de Vries (Bundespolizei), Malek Doose

(Kfz-Betrieb Harry), Florian Gastorf (Stoetzel Kfz-Werkstatt), Thore Gripp (Süverkrüp + Ahrendt), Torben Heinrich (Autohaus Ahrensbök), Michel Jahn

(Autohaus Hansa Nord), Marcus Kähler (Autohaus Ahrensbök), Jan Robin Koch (Gollan), Robin Koch (Autohaus Hansa Nord), Maximilian von Krottnaurer

(Senger), Jan-Henrik Krull (Kfz Warnholz), Christian Manara (Autohaus am Bungsberg), Marco Pulkeit (Senger), Robin Reinke (Senger), Christopher Rosa (Kfz-Betrieb Harry), Philipp Scheel (Kfz Lustig), Marc Seeger (Kania), Alexander Sende (Kfz Ehrig), Oliver Skaide (Stabe Kfz-Mechanikermeister), Nico Warczak (Süverkrüp + Ahrendt), Dennis Wohlgemuth (Wal/Cebir Kfz-Betrieb), Johannes Wolkenhauer (Auto-Schneider) sowie Xaver Bremer (Süverkrüp + Ahrendt), Julian George (George Kfz-Technikermeister), Leon Hiller (Kfz Scheffler), Christian Papke (Gollan), Christian Wolf (Auto-Schneider)

 

Foto: Reinhard Henß-Thamm (Mitte) zeichnete Christian Wolf (links) und Xaver Bremer als innungsbeste Kfz-Prüflinge aus. © Graap

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