200 Gäste beim Reinfelder Neujahrsempfang

Trübe Aussichten für die Sportler, Rettungswache hat Priorität: Die Stadt Reinfeld stimmte am vergangenen Sonntag seine Bürger beim Neujahrsempfang im Ganztagszentrum auf das neue Jahr ein.

„So viele Gäste hatten wir wohl noch nie“, sagte Bürgermeister Heiko Gerstmann bei der Begrüßung der rund 200 Gäste. Das vergangene Jahr sei nicht so befriedigend gewesen, wie er es gerne gehabt hätte, musste Gerstmann zugeben. Der Haushalt habe erst im Oktober beschlossen werden können, als das Jahr schon fast vorbei gewesen sei. Durch die eingeschränkte Haushaltsgenehmigung habe die Stadt zudem die größeren Projekte wie die Sanierung der Sportplätze und der Matthias-Claudius-Schule und den Bau der Eisenbahnbrücke nicht angehen können.

Das neue Rettungszentrum sei in diesem Jahr das größte Projekt der Stadt. Inzwischen stehe fest, dass das Deutsche Rote Kreuz ausziehen werde und die Feuerwehr in eine provisorische Rettungswache einziehen werde, damit die bestehenden Hallen abgerissen werden könnten. „Wir müssen es schaffen, die neue Rettungswache bis 2019 fertig gebaut zu haben“, kündigte er an. Einige der für Asylbewerber angemieteten Wohnungen habe die Stadt zurückgeben können. Die Alte Schule aber werde noch als Überhang gebraucht. Gerstmann dankte vor allem den Ehrenamtlern: „Ohne sie wäre Reinfeld keine so lebendige Stadt, wie es ist.“

Wie schon in der letzten Wochenspiegel-Ausgabe erwähnt, geht der Bürgermeister nicht davon aus, 2018 mit dem Bau eines Kunstrasenplatzes beginnen zu können, was wiederum den Preußen-Vorsitzenden Adelbert Fritz zu mahnenden Worten veranlasste: „Uns laufen die Sportler weg. Wir haben viel Vorarbeit geleistet. Unser Wunsch ist es, nicht länger aufzuschieben, sondern loszulegen. Das Land ist derzeit mit dem Füllhorn unterwegs, Geld ist da, aber Reinfeld ist nicht dazu in der Lage, es abzurufen.“ pd

 

Foto: „The Golden Sugar Birds“ sorgten beim Neujahrsempfang in Reinfeld für Gute-Laune-Musik. © Petra Dreu

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