Ehrung bei der Gemeindevertretersitzung

Martina Hensel waurde als langjähriges Dorfvorstandsmitglied aus Obernwohlde nach dem Ausscheiden mit der Bronzenen Ehrenmedaille geehrt.

Zu Beginn der Gemeindevertretersitzung wurde Martina Hensel für ihre langjährige ehrenamtliche Mitarbeit im Dorfvorstand von Obernwohlde geehrt.

„Das ist eine besondere Ehrung, die wir heute vornehmen wollen“, so Bürgervorsteher Harald Werner einleitend. Seit Mai 1994 bis zu ihrem Ausscheiden am 31. Dezember vergangenen Jahres auf eigenen Wunsch hin hat sie im Dorfvorstand mitgewirkt, davon war sie allein acht Jahre als Ehrenbeamtin die stellvertretende Dorfvorsteherin. Auch Erhard Neu, langjähriger Dorfvorsteher von Obernwohlde, dankte Martina Hensel für ihren Einsatz. „Ich hatte dich eigentlich als meine Nachfolgerin angesehen“, bedauerte er ihr Ausscheiden.

Die nachfolgenden Tagesordnungspunkte bestanden zunächst darin, überplanmäßige Ausgaben zu bewilligen. Dabei ging es einmal um den ersten Bauabschnitt für den Ausbau des neuen Wohngebietes zwischen Bahndamm und Weidenweg. Die veranschlagten Kosten reichen unter anderem wegen der Baugrundverhältnisse nicht aus. Die zusätzlichen Kosten in Höhe von 150 000 Euro wurden ohne Aussprache einstimmig beschlossen.

Weitere 70 000 Euro müssen für den Ausbau des Kohlhorstredders in Arfrade veranschlagt werden, wie bereits im Bau- und Planungsausschuss erläutert wurde. Der Grüne Rolf Dohse hat beim Wasser- und Bodenverband nachgefragt. Dort bekam er die Auskunft, dass es eine erneuerbare Leitung gebe, die eine günstigere Anschlussvariante ermögliche. „Wenn das so wäre, dann würden wir das aufgreifen“, so die Bürgermeisterin, die ausdrücklich um die Genehmigung der außerplanmäßigen Ausgabe bat. „Wir brauchen jetzt die Gesamtfinanzierung.“ Mit vier Enthaltungen der Grünen wurde die Genehmigung erteilt.

Schließlich ging es um die Schulhofumgestaltung der Gerhard-Hilgendorf-Schule. Diese sollte in zwei Bauabschnitten bereits im letzten Jahr begonnen werden. Aus Lärmschutzgründen musste jedoch die Umgestaltung des Kleinfeldes wegfallen. „Wir wollen daher alles zusammen angehen mit Ausnahme des Kleinfeldes, damit wir in den Sommerferien beginnen können“, erklärte Brigitte Rahlf-Behrmann die Eilbedürftigkeit. In einer Sondersitzung des Schulausschusses sollten die Pläne am Donnerstag, 1. Juni, vorgestellt werden. Die Bewilligung der Ausgabe muss jedoch zuvor durch die Gemeindevertretung erfolgen. Alle stimmten dafür.

Ein weiterer wichtiger Punkt war die Stellungnahme der Gemeinde zur Teilaufstellung des Regionalplanes zu Windenergieeignungsflächen. Planer Raimund Weidlich stellte nochmals die wesentlichen Kritikpunkte der Gemeinde an der Planung vor.

Die Bürgermeisterin bedankte sich bei Weidlich für die umfassende Stellungnahme und bat ausdrücklich alle Bürger darum ebenfalls ihre Stellungnahme bis zum 30. Juni abzugeben. „Sie dürfen gern auch Punkte aus unserer Stellungnahme aufgreifen, aber dabei auch die eigene Bertoffenheit deutlich herausstellen“, erklärte sie. Die Stellungnahme der Gemeinde wurde bei einer Enthaltung gebilligt.

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