VfB Lübeck empfängt am Freitag den FC St. Pauli

Gut drauf und heiß auf St. Paulis Zweitliga-Kicker: Maurice Maletzki hatte bei St. Paulis Reserve den Siegtreffer von Patrick Bohnsack für den Regionalliga-Spitzenreiters vorbereitet. (FEN)

Acht Mal konnten die Fußballer des VfB Lübeck bislang die erste Runde des DFB-Pokals überstehen – folgt am Freitag Nummer neun? Auf den Tag fast genau 14 Jahre später wäre es für die Grün-Weißen Zeit, wieder Geschichte zu schreiben: Am 23. August 2002 hatte der VfB den FC St. Pauli mit 6:0 (2:0) im Zweitliga-Derby von der Lohmühle gefegt – und hofft an diesem Freitag ab 20.45 Uhr im Pokal auf eine erneute Sensation.

Daniel Bärwolf (2), Oliver Schweißing, Farai Mbidzo, Daniel Thioune und Holger Hasse hatten damals vor 17900 Zuschauern die Lübecker Tore geschossen. Die folgende Saison 2003/04 war die erfolgreichste im DFB-Pokal: Der VfB zog nach Siegen über Eintracht Rheine (2:0 nach Verlängerung), FC St. Pauli (3:2 nach Verlängerung), Bundesligist SC Freiburg (1:0) und den damaligen Regionalligisten TSG Hoffenheim (1:0) bis ins Halbfinale ein, in dem durch das 2:3 nach Verlängerung bei Werder Bremen der Final-Einzug und eine Teilnahme an einem internationalen Wettbewerb nur knapp verpasst wurde. Zuletzt scheiterten die Grün-Weißen jeweils in der ersten Runde 2010 am MSV Duisburg (0:2), 2012 an Eintracht Braunschweig (0:3) und 2015 am SC Paderborn (1:2).

Aktuell ist alles für ein echtes Highlight angerichtet: Der VfB brennt als Regionalliga-Tabellenführer auf das Spiel in der ersten Hauptrunde im DFB-Pokal. Die Kiez-Kicker hatten zum Auftakt trotz einer starken Leistung 1:2 beim Bundesliga-Absteiger VfB Stuttgart verloren und kassierten nach mäßiger Vorstellung gegen Braunschweig eine 0:2-Heimpleite.

Die Grün-Weißen grüßen dagegen von der Tabellenspitze: Nach dem 2:0 in Havelse durch Tore von Panajiotis Haritos und Patrick Bohnsack setzte sich das Team von Trainer Rolf Landerl bei St. Pauli II mit 1:0 durch einen weiteren Treffer von Bohnsack durch.

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