Boote, so robust wie einst die Wikinger-Schiffe

Internationale Dänische Meisterschaft der Meginjollen wird vom 19. bis 21. August auf dem Großen Plöner See vor Bosau ausgetragen.

Die Dänische Klassenvereinigung der Meginjollen hat die Regatta um die Internationale Dänische Meisterschaft in diesem Jahr an den Großen Plöner See vergeben. Rund 20 Boote werden erwartet und segeln vor Bosau um den Wanderpokal „Meginbowle 2016“. An der djo-Jugendfreizeitstätte sind die Segler von Freitag bis Sonntag, 19. bis 21. August, zu finden. Sie begeben sich von dort aus auf das Wasser zu ihren Wettfahrten.

Inge Artmeyer aus Sepel ist Mitglied der Klassenvereinigung Meginclub und konnte den Vorstand gemeinsam mit ihrem Partner Peter Heßbrüggen dazu gewinnen, den Cup auf ihrem Heimatrevier durchzuführen.

Schon seit 15 Jahren besitzt sie selbst eine Meginjolle. Das Boot mit dem viereckigen Segel ist den Transportbooten der Wikinger nachgeahmt. „Die Meginjollen sind sehr robust und lassen sich einfach segeln. Der geringe Tiefgang macht es möglich, dass man gut durch flaches Gewässer kommt und auch am Großen Plöner See fast überall hinkommt.“

Von ihrer Jolle „Stjarna“ schwärmend ist Inge Artmeyer regelmäßig auf dem Wasser und beteiligt sich mit Peter Heßbrüggen auch an den Meisterschaften. Sie war dabei, als diese 2012 zuletzt in Schleswig-Holstein an der Schlei stattfanden. Und im Vorjahr gewann sie sogar den Mittelpokal: „Den bekommt das Boot, das zum Abschluss genau in der Mitte des Ranking liegt. Auch für den Letzten gibt es einen Trostpreis.“

Die Teilnehmer kommen aus Skandinavien und Deutschland. Zur Einstimmung ist am Freitagabend eine Lampionfahrt vorgesehen, am Sonnabend wird bei Livemusik mit Lene Krämer und Stephan Sheja ab 20.30 Uhr gefeiert, ehe am Sonntag schließlich feststeht, wer diesmal die „Meginbowle“ in den Händen halten darf. MB

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