Drei Tage für den Wünschewagen

Anneliese Kahl mit Miniatur-Wünschewagen vor dem „Original“. (Asb / Annette Peters)

Die 89-Jährige Anneliese Kahl sammelt Spenden für den Arbeiter-Samariter-Bund. Am 11. Juni macht sie einen Stopp auf dem Bad Schwartauer Marktplatz

Gemütlich im Lehnstuhl sitzen und die Hände in den Schoß legen? Das ist so gar nichts für Anneliese Kahl. Die 89 Jahre alte Ratzeburgerin sagt: „Ich gehöre zu der Generation, welche die schlimmste Zeit der deutschen Geschichte erleben musste. Wir hatten nur einen Wunsch: Überleben!“ Vom 11. bis 13. Juni will sie – überwiegend mit ihrem E-Scooter – die Strecke von der Inselstadt bis zur Staatskanzlei nach Kiel zurücklegen und unterwegs fleißig Spenden für den schleswig-holsteinischen Wünschewagen des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) sammeln.

Am Ende will sie dem Schirmherrn, Ministerpräsident Torsten Albig, denSpendenscheck überreichen. Am Sonnabend, 11. Juni, um 14 Uhr ist ein Stopp in Bad Schwartau auf dem Marktplatz auf Höhe des Maibaumes geplant. Ellen Brümmer, stellvertretende Bürgermeisterin, wird sie in Bad Schwartau begrüßen. Mit dem Projekt „Der Wünschewagen – letzte Wünsche wagen“ unterstützt der Arbeiter-Samariter-Bund sterbenskranke Menschen in Schleswig-Holstein, indem der Arbeiter-Samariter-Bund sie kostenlos und in Begleitung ehrenamtlicher Fachteams zu einem Wunschziel ihrer Wahl bringt.

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