Ausbau des Elbe-Lübeck-Kanals wird wahrscheinlicher

Das Bundesverkehrsministerium hat den neuen Bundesverkehrswegeplan vorgelegt, der die vorrangigen Verkehrsprojekte bis zum Jahr 2030 festlegt. Auch der Elbe-Lübeck-Kanal ist bei den Wasserstraßenprojekten in die zweithöchste Kategorie „Vordringlicher Bedarf mit Engpassbeseitigung“ aufgenommen worden. Die für Lübeck und die Ämter Berkenthin und Sandesneben zuständige Bundestagsabgeordnete Gabriele Hiller-Ohm (SPD) erklärt dazu: „Das ist eine hervorragende Nachricht für Lübeck und Umgebung, weil der Elbe-Lübeck-Kanal als effiziente und umweltfreundliche Verkehrsader zwischen Ostsee und deutschem Binnenschifffahrtsnetz nun weiterhin eine Zukunft hat. Das ist ein Riesenerfolg. Denn eigentlich war der Bestand des Elbe-Lübeck-Kanals als Wasserstraße akut bedroht.“ Die hohe Priorisierung des Projektes im Bundesverkehrswegeplan 2030 sei ein wichtiges Signal für die Funktionsfähigkeit der Infrastruktur in der Region.

Laut Hiller-Ohm ist der Bundesverkehrswegeplan eines der wichtigsten verkehrspolitischen Projekte dieser Wahlperiode. Mit ihm werden für die kommenden 15 Jahre die entscheidenden Weichen für die bundesweite Verkehrsinfrastruktur gestellt. Projekte, die im Bundesverkehrswegeplan als „vordringlicher Bedarf (plus)“ eingestuft sind, hätten eine sehr hohe Wahrscheinlichkeit der baldigen Realisierung — auch wenn der BVWP als Planungsinstrument keine unmittelbare rechtliche Wirkung entfalte.

Mit Befriedigung hat der Nautische Verein Lübeck die Aufnahme eines Ausbaus des Elbe-Lübeck-Kanals in den Bundesverkehrswegeplan zu Kenntnis genommen. „Damit haben sich die jahrelangen intensiven Bemühungen des Nautischen Vereins Lübeck für einen Ausbau des Kanals als erfolgreich zur Erreichung dieses Zwischenzieles erwiesen“, betonte der Vereinsvorsitzende Kapitän Jürgen Schlichting.

Das ist eine hervorragende Nachricht für Lübeck und Umgebung.“

Gabriele Hiller-Ohm,

SPD

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