41 Mechatroniker haben es geschafft

Nein, einen Maserati werde er sich in seinem Alter nicht mehr zulegen: Björn Engholm, Ex-Ministerpräsident und Festredner bei der Freisprechung von 41 Mechatronikern, halte seinen Daimler der A-Klasse für das passendere Gefährt. Aber Engholm sprach natürlich nicht nur über Autos, die er bislang gefahren hat. Die duale Ausbildung bezeichnete er als die beste in der Welt. Der Ex-Landesvater beglückwünschte die Junggesellen. „Erwarte von anderen nicht mehr, als von Dir selbst“, lautete die goldene Menschheitsregel, die Engholm den Junggesellen mit auf den Weg gab.

Vor der feierlichen Freisprechung hatte Metzger Ulrich Kleinfeldt mit einem üppigen, kalt-warmen Büfett das Sagen. Daran labten sich mehr als 200 Gäste — mehr als Sitzplätze vorhanden waren. 41 Mechatroniker haben es geschafft, sieben Auszubildende müssen die Prüfung noch einmal wiederholen. Prüfungsbeste wurden Malte Christian Peter (Detlev Zielke Kfz-Technikerbetrieb), Jessica Steen (Vergölst) und Lucas Glöckner (Daimler AG).

„Nachwuchs zu finden, wird immer schwerer“, sagte der Kfz-Innungsobermeister Uwe Karbe. Aus diesem Grund gehe die Innung auch in die Schulen, um deutlich zu machen, auf welche Fächer es für den Beruf des Mechatronikers es ankomme. Für Jessica Steen habe von Anfang an festgestanden, den Beruf des Mechatronikers anzusteuern. „Das Schrauben hat mir schon immer sehr viel Spaß gemacht.“ Jetzt will die Junggesellin ein Studium aufnehmen und Berufsschullehrerin werden. jac

Björn Engholm (v. l.), Malte Christian Peter, Jessica Steen, Lucas Glöckner und Uwe Karbe bei der Freisprechung der Mechatroniker.

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